WingTsun Gesundheit – Aspekte einer Kampfkunst

WingTsun GesundheitWingTsun Gesundheit

Die meisten Menschen denken bei dem Begriff WingTsun an eine effektive Selbstverteidigung. Doch WingTsun ist mehr. WingTsun dient ebenfalls in hohem Maße der Gesundheit des Praktizierenden. Auf diesen gesundheitlichen Aspekt der Kampfkunst WingTsun geht der folgende Artikel zum Thema WingTsun Gesundheit ein.

Körperliche Unversehrtheit

Kampfkunst, in unserem Fall WingTsun, schützt unseren Körper vor Verletzungen durch Dritte. Je zuverlässiger ich meine Familie und mich vor Übergriffen Dritter schützen kann, desto wahrscheinlicher bleiben meine Lieben und ich unverletzt. Auch dieser Effekt, hat natürlich so einiges mit Gesundheit zu tun.

Beweglichkeit

Unsere Gelenke müssen sich bewegen, damit sie beweglich bleiben. Sonst rosten sie ein. Wie ein altes Scharnier, das lange nicht benutzt wird. Dabei ist es wichtig, dass die Bewegung endgradig erfolgt. Also dass der gesamte mögliche Bewegungsradius eines Gelenkes ausgeschöpft wird, damit er erhalten bleibt. Beim WingTsun ist dies der Fall. In Formen und Anwendungen führen wir eine große Zahl endgradiger Bewegungen aus, die so im Alltag nicht (mehr) vorkommen. Zum Beispiel die Drehung des Handgelenks beim Huen-Sao.

Die SiuNimTau ist die erste Form, die ein WingTsun Schüler erlernt.

Ruhe und Ausgleich durch WingTsun

Selbstverständlich ist es beruhigend, sich seiner Selbstverteidigungsfähigkeit bewusst zu sein. Doch darum geht es an dieser Stelle mal nicht. Denn WingTsun kann mehr. Ein zentraler Bestandteil des WingTsun Trainings sind die sogenannten Formen. Dabei handelt es sich um traditionell überlieferte Bewegungsabläufe, in denen die wichtigsten Techniken des WingTsun KungFu’s enthalten sind. Durch regelmäßiges langsames Üben lernen wir, diese blitzschnell und automatisiert auszuführen. Beim Formentraining konzentrieren wir uns ausschließlich auf die gerade ausgeführte Bewegung. Wir sind hochkonzentriert im Hier und Jetzt. Achtsam ausgeführtes Formentraining ist Meditation in Bewegung und lässt unseren Geist zur Ruhe kommen. Vor allem in unserer hektischen Zeit ist dies ein immer wichtiger werdender Aspekt zum Thema WingTsun Gesundheit.

Balance und sicherer Stand

Zu einer effektiven Selbstverteidigung gehören Balance und sicherer Stand. Beim WingTsun Training üben und testen wir beides regelmäßig. Wer es durch sein Training gewohnt ist, sicher auf dem Boden zu stehen, verfügt auch in seinem Leben über einen sicheren Stand. Balance und sicherer Stand dienen ebenfalls der Sturzprophylaxe. Dieser Aspekt des WingTsuns wird mit zunehmendem Alter des Übenden immer wichtiger. Er ist sicher auch ein dafür Grund, dass immer mehr über 60-jährige Menschen mit uns WingTsun trainieren.

Gehirntraining mit WingTsun

Hätten Sie es gedacht? WingTsun ist eine lebenslange Lernherausforderung. Als Anfänger tut sich das eigene Gehirn schwer mit den ungewohnten Bewegungen der Hände, der Arme, des Rumpfes, der Beine, eigentlich des gesamten Körpers. Doch irgendwann hat das Gehirn, z.B. durch das Formentraining, die neuen Bewegungsmuster gespeichert. Das ist aber kein Grund das Gehirn jetzt abzuschalten. Jetzt folgen nämlich die Gleichzeitigkeiten. Gleichzeitigkeit bedeutet, dass z.B. der rechte Arm etwas völlig anderes macht, als der linke und die Beine sich passend dazu, ebenfalls vollkommen anders bewegen. Gleichzeitigkeiten sind ein hochintensives Gehirnjogging.

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